Was haben eine Popakademie und ein justaloud gemeinsam? Klar. Es geht um Musik. Erstere bilden Musiker aus und letztere sorgen dafür das sie bekannt werden. Und steht die Popkom an, dann sind natürlich beide in Berlin anzutreffen. So kam es dann das Feliks, einer der Gründer von justaloud und ich die Gelegenheit genutzt haben, uns gestern mal auf einer Afterparty der Popakademie in der Kalkscheune kennenzulernen. Eine Networking Veranstaltung für die Musikszene quasi. Das hatte ich auch noch nicht. Nun es gab was zu essen, zu drinken und es wurde geschnattert. Der einzige Unterschied zu einem Gründernetworking ist wahrscheinlich die Band gewesen die gespielt hat. Der Typ hieß Luis und hat echt gerockt. War eine coole Mischung aus elekronischer Musik, MC, Rock und Gesang. Von einem Fachmann habe ich mir sagen lassen, dass es cool ist aber die 10 Jahre zu spät sind. Es wäre irgendein Grossover aus den 90′er. Ok. Sei es drum.
Aber was macht justaloud nun eigentlich? Justaloud stellt eine Plattform mit Musik zur Verfügung. Bands haben dort die Möglichkeit ihre Songs zu verkaufen. Das besondere ist, dass die Community den Preis bestimmt. Das heißt jeder Song startet bei 0 ct. Je mehr Leute sich den Song kaufen, desto höher steigt der Preis. Bis zu 99 ct. Dann ist Schluss. Das nennt sich Community-Pricing-Modell und soll die Verbreitung von Musik unbekanter aber guter Bands födern. Was ich auch spannend finde ist, dass das Portal ein Projekt der Edelight GmbH ist. Das sind die mit den Geschenkempfehlungen. Burkhard Schneider nennt das Ganze Multistartup und diskutiert auf seinem Blog Risko und Chancen. Ich finde es mutig von Peter und seinem Team und das Geschäftsmodell hat mir auch auf Anhieb gefallen. Umsetzung ist auch super und nach Aussage von Feliks lief es weit besser an als sie in der Startphase erwartet haben. Bin gespannt was da noch kommt. Hatte auch schon einmal im April über eine Idee im Kunstmarkt hier im Thinkomaten gebloggt, die sich auch diesem Nachfrage-Preissteigerungsmodell bedient hatte. Finde ich super. Da war mir das Modell sofort sympatisch. Habe auf dem Event sogar noch Alexander von Deutsche Startups getroffen und so sind wir wahrscheinlich die einzigen zwei Vertreter der Web-Community bei diesem Event gewesen. Auch nicht schlimm
Wollte eigentlich noch ein Interview mit Feliks machen aber die hohe Lautstärke und schlechten Lichverhältnisse wollte ich dann der Gründerszene doch nicht an tun. Das holen wir aber nach.
4 Antworten bis jetzt ↓
1 Peter // Sep 20, 2007 at 21:45
haha. ich seh schon, du hast genau so viel ahnung von musik wie ich
2 Marko // Sep 21, 2007 at 07:31
Mist entlarvt.
Dafür bin ich offen für alles. Das ist doch schon mal was.
3 Anne // Sep 24, 2007 at 14:28
ich hoffe du erinnerst dich an mich…
Schöne Grüße
Anne
4 Marko // Sep 25, 2007 at 20:27
Anne die soviel getrunken hat?
Kleiner Scherz
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