Thinkomat - Die Ideenentwicklungsmaschine

Dies ist der private Blog von Marko Krause

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Blog Karneval zu Kreativitätstechniken

August 4th, 2007 · 1 Kommentar

Über Burkard Schneider bin ich auf den Blogkarneval von Olaf Kolbrück aufmerksam geworden. Er fragt nach Kreativitätstechniken und -praktiken aller Art und möchte von der Blogospähre eine Antwort haben. Er schreibt:

“Also, welche Methoden nutzt Ihr, um gute Ideen zu bekommen? Wo und wie kommen Euch Ideen für den Blog, für Kampagnen, für die Arbeit, für das Studium, für die Schule, für die Geburtstagsüberraschung? Habt Ihr Rituale, um Ideen hervorzuzaubern? Spitzt Ihr hundert Bleistifte an, geht Ihr mit dem Hund spazieren? Was macht Ihr gegen Schreibblockaden? Wie helft Ihr der Muse auf die Sprünge? Nutzt Ihr Tipps aus den zahlreicheren Kreativitäts-Ratgebern oder habt ihr eine eigene Methode?”

Man sieht einiges an Gründungen zur Zeit aber mit nicht allen kann man sich 100% begeistern. Spätestens dann wenn das 10. Startup mit dem gleichen Geschäftsmodell auf den Markt kommt ahnt selbst der Leihe, das kann nicht lange gut gehen. Da sind Kreativität und neue Ideen gefragt. Das ist meiner Meinung nach auch der Grund warum es Copycat Gründer meistens schwerer haben. Sie schielen auf das Vorbild und sollte Bedarf bestehen werden neue Features adaptiert. Gründer die von vornherein eine eigene Idee hatten haben es meist auch leichter neue eigene Ideen zu kreieren. Meine Meinung. Doch Kreativität ist nicht angeboren und kann herausgelockt werden. Man muss nur offen sein, sich umschauen und zuhören können. Gepaart mit ein paar aktuellen Trends und Entwicklungen können da schöne Sachen entstehen.

Aber was gibt es den jetzt für Techniken. Damit habe ich mich auch noch nicht so beschäftigt, da ich mich bisher vor meinen Eingebungen und Ideen noch nicht verstecken musste. Aber ich bin gespannt auf den Output des Karnevals und bin mir sicher da noch etwas von den Anderen lernen zu können.

Meine bisherigen Erfahrungen mit Ideen sind folgende:

Notizbuch zulegen

Aufschreiben heißt ihr das Moto. Nichts verpassen den die meisten Ideen und Geistesblitze kommen mir nicht vor dem Rechner sondern unterwegs. Auf der Straße, U-Bahn, Park ja sogar schon beim Orgelkonzert. Da eignet sich natürlich am besten ein kleines Notizbuch wo alles reinkommt. Da notiere ich mir alles mit Datum versehen und ergänze die Ideen später falls ich es vertiefen möchte.

Mit Leuten reden

Ganz wichtig. Die Ideen diskutieren. Es gibt einen kleinen Kreis von Menschen mit denen ich neue Idee sofort diskutieren kann. Das erste Feedback hilft um das bisher ersponnene aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Anhand dieses ersten Feedbacks wird das Potenzial der Idee oft schon klarer.

Bloggen

Meinen Blog nutze ich auch als Medium um meine Ideen vorzustellen. Über das Pro&Contra kann man diskutieren aber man bekommt so wertvolles Feedback und lernt eine Menge Gleichgesinnte kennen.

Blogs, Bücher, Zeitschriften lesen und als Werkzeuge zum Ideenentwickeln verstehen

Klar. Neben schreiben sollte man vor allem auch lesen. Aktuelle Trends von trendwatching zum Beipspiel helfen und inspirieren mich. Diese Erfahrungen verknüpfe ich gern mit eigenen Ideen und bereichere diese damit. Für meine Ideenfingung brauche ich eher weniger Blogs mit super innovativen Geschäftsideen. Das ist wie ein Essen vorgesetzt zu bekommen aber nicht zu wissen wie man es kocht. Die Werkzeuge und Zutaten die das Essen zum dem machen was es ist, sind also wichtig und das sind meiner Meinung nach Trends, Entwicklungen und das Erkennen von reellen Bedürfnissen. Wenn man diese im Kopf hat kann man super Sachen miteinander verknüpfen. Ich habe sogar mal angefangen einfach Sachen zu notieren die mir so besonders auffallen und wo ich mich frage warum das so ist.

Ein Beispiel habe ich erst kürzlich mit Rent a dog beschrieben. Da hab ich nicht viel recherchiert sondern einfach ein Bedürfniss mir zur Überlegung genommen. Auch Menschen die wenig zeiten habe lieben Hunde. Was machen? Ich habe es ja im Post beschrieben. Nun könnte ich mir dieses Grundbedürfniss hernehmen und in in meinem Kopf schauen was ich da alles so für Trends und Entwicklungen abgespeichert habe. Klar da sind eine Menge Sachen so in Richtung Web 2.0, Community und Social Interest drin. Oft fällt mir in dem Zusammenhang auch was ein, dass ich irgendwann gelesen habe und ganz gut passt. In Verbindung mit Hundis wäre das zum Beispiel ein Social Network für Hunde aus den USA über das ich mal was gelesen hatte. In diesen Fällen kann man dann nur hoffen das man es bei del.icio.us irgendwo abgelegt hat.

Als Werkzeug verstehe ich auch Bücher zu neuen Trends und Entwicklungen, die mir dann als Inspirationsquelle dienen. Zum Beispiel “The Long Tail” oder “Die Neue Reneissance“. Super ist auch die Brandeins da sie oft Microeinblicke in ganze Branchen und Bereiche gibt, wo es dann beim lesen zu Geistesblitzen kommen kann. Mir ist zum Beispiel schon meine durch eine Werbung in Brandeins eine gute Idee gekommen.

Jetzt bin ich aber mal gespannt auf eure Techniken und Ideen. Bin mir sicher, dass ich mich da auch gern inspirieren lasse. Finde auch Brainstorming Veranstaltungen wie die neulich von Daniel Hoffmann durchgeführt wurde äußerst spannend und inspirierend. Da habe ich auch ein paar Ideen im Kopf und finde das sollte man in Berlin ausbauen.

Tags: Ideensphäre |

1 Antwort bis jetzt ↓

  • 1 Einmal ums Blog - Was Blogdorf über Erfolg schreibt* ... auf Karriere-Bibel // Aug 25, 2007 at 08:56

    [...] Kreativität ist nicht angeboren und kann herausgelockt werden. Man muss nur offen sein, sich umschauen und zuhören können. Gepaart mit ein paar aktuellen Trends und Entwicklungen können da schöne Sachen entstehen. [Zum Beispiel:] Aufschreiben heißt ihr das Motto. Die meisten Ideen und Geistesblitze kommen mir nicht vor dem Rechner sondern unterwegs. Auf der Straße, U-Bahn, Park ja sogar schon beim Orgelkonzert. Da eignet sich natürlich am besten ein kleines Notizbuch wo alles reinkommt. Da notiere ich mir alles mit Datum versehen und ergänze die Ideen später falls ich es vertiefen möchte… [Thinkomat] [...]

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