Thinkomat - Die Ideenentwicklungsmaschine

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Buy and sell art - the next big thing

April 26th, 2007 · 7 Kommentare

Die Tage ist mir das Geschäftsmodell artflock über den Weg gelaufen. Das ist lustig da ich auch eine ähnliche, ja wenn nicht sogar die gleiche Idee hatte. Großes Indianereherenwort! Bei artflock können mehr oder weniger bekannte Künstler (wohl eher weniger) ihre Bilder verkaufen und Kunstinteressierte können zuschlagen. Die Preise sind erschwinglich und unbekannte Künstler haben so die Möglichkeit ihre guten Stücke einer breiteren Masse zu präsentieren. Ich will nicht groß über artflock philosophieren da ich mich jetzt nicht so intensiv damit beschäftigt habe. Meine Idee war im Ansatz die Gleiche. Künstler erhalten mit einer Online-Plattform eine Möglichkeit zum Verkauf iher Bilder und stellen sie ein. Jetzt bestimmt aber nicht der Künstler den Preis sondern die User in diesem Fall auch Kunstkritiker genannt. Gefällt den Leuten ein Bild können sie dafür voten und jetzt kommst, damit steigt der Preis des Bildes. Je beliebter ein Bild ist desto mehr bekommt der Künstler letztendlich dafür. Die Dauer des Verkaufsprozesses könnten man ähnlich wie bei einer Auktion zeitlich begrenzen. Nach 1-2 Wochen ist halt Schluss und das Bild geht raus.

Diese Kopplung des Preises mit Usermeinungen hat mehrere Vorteile. Zum einen sind die User als Kunstkritiker gefragt und werden so spielerisch mit eingebunden. Zum anderen ist der Künstler auch daran interessiert das Bild vom Preis her so gut wie möglich zu verkaufen. Also wird er es promoten. Dafür könnte man ihm ein paar Werkzeuge an die Hand geben, damit er sein Bild auf der Plattform und darüber hinaus promoten kann. Widgets für Blogs, email Einladungen bis hin zu offline Vernissagen etc. Da gibts vieles und die Plattform wird bekannter. Hat der Künstler viele gute Bewertungen für seine Bilder bekommen wird er auf diesem Wege auch bekannter und wer weiß, vielleicht kommt er ja mal ganz groß raus. Ich könnt noch einiges dazu schreiben, da ich es wie gesagt auch sehr interrant finde. Man könnte Wettbewerbe veranstalten, den Künstler Austellungen organisieren lassen und und und. Für alle die noch ideenlos vor sich hingrübeln was sie den so schönes kopieren könnten um auf die aktuelle Gründerstimmung aufzuspringen denen sei dieses Geschäftsmodell ans Herz gelegt. Wenn es das nicht sogar schon gibt dann bin ich mir sicher das es demnächst kommen wird.

Tags: Meine Ideen |

7 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Mathias // Apr 27, 2007 at 08:51

    Ja, die Idee kommt mir tatsaechlich auch bekannt vor. Schonmal irgendwo gehoert ;)

  • 2 Stefan // Apr 27, 2007 at 13:23

    Naja die Sache hört sich auf den ersten Blick ganz gut an, doch wer möchte schon ein Bild kaufen, welches vielleicht vom Künstler noch, extra gepusht wurde indem man es oft genug votet? Also ich nicht. Da kann ich mir schon eher vorstellen das die User zwar voten können, doch dadurch der Preis des Bildes nicht in die Höhe geht. Da würde vielleicht eine Auktion in Betracht kommen.

  • 3 Ralf // Apr 27, 2007 at 13:39

    Die Domian ist com, nicht de !

  • 4 Marko // Apr 27, 2007 at 13:42

    Am Anfang der Plattform fände ich das auch problematisch da der Künstler den Wert des Bildes durch die Votings beeinflussen kann. Irgendwann gehen aber auch dem Künstler die Freunde aus. Ist ja ähnlich wie bei yigg. Da kann ich ja auch den Artikel promoten und dann durch alle meine Kontakte jagen. Denoch funktioniert es da noch eine Menge andere Leute voten, vorausgesetzt der Artikel ist wirklich gut. Und das gleiche gilt auch für die Kunst. Ein richtig gutes Bild wird sich auch ohne großes Zutun des Künstlers durchsetzen und votings finden. Und warum soll ein gutes Bild nicht auch mehr kosten. Fände ich gerecht.

  • 5 Marko // Apr 27, 2007 at 13:44

    PS: Danke Ralf.

  • 6 Wolfgang // Aug 7, 2007 at 10:14

    Ist doch egal, ob der Künstler sein Bild selber votet oder nicht. Der Kunde entscheidet soch selbst was ihm gefällt. Ich mache meinen Geschmack in keinem Fall von irgendwelchen Votings abhängig ;-)
    Auf jeden Fall ist die Idee super.

  • 7 Pop Akademie Baden Württemberg und justaload.de | Thinkomat - Die Ideenentwicklungsmaschine // Sep 20, 2007 at 20:49

    [...] Aber was macht justaloud nun eigentlich? Justaload stellt eine Plattform mit Musik zur Verfügung. Bands haben dort die Möglichkeit ihre Songs zu verkaufen. Das besondere ist, dass die Community den Preis bestimmt. Das heißt jeder Song startet bei 0 ct. Je mehr Leute sich den Song kaufen, desto höher steigt der Preis. Bis zu 99 ct. Dann ist Schluss. Das nennt sich Community-Pricing-Modell und soll die Verbreitung von Musik unbekanter aber guter Bands födern. Was ich auch spannend finde ist, dass das Portal ein Projekt der Edelight GmbH ist. Das sind die mit den Geschenkempfehlungen. Burkhard Schneider nennt das Ganze Multistartup und diskutiert auf seinem Blog Risko und Chancen. Ich finde es mutig von Peter und seinem Team und das Geschäftsmodell hat mir auch auf Anhieb gefallen. Umsetzung ist auch super und nach Aussage von Feliks lief es weit besser an als sie in der Startphase erwartet haben. Bin gespannt was da noch kommt. Hatte auch schon einmal im April über eine Idee im Kunstmarkt hier im Thinkomaten gebloggt, die sich auch diesem Nachfrage-Preissteigerungsmodell bedient hatte. Finde ich super. Da war mir das Modell sofort sympatisch. Habe auf dem Event sogar noch Alexander von Deutsche Startups getroffen und so sind wir wahrscheinlich die einzigen zwei Vertreter der Web-Community bei diesem Event gewesen. Auch nicht schlimm Wollte eigentlich noch ein Interview mit Feliks machen aber die hohe Lautstärke und schlechten Lichverhältnisse wollte ich dann der Gründerszene doch nicht an tun. Das holen wir aber nach. (No Ratings Yet)  Loading … [...]

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