Notizbucheintrag vom 18.12.06
Gestern abend saß ich so da und wollte was lesen. Neben Büchern, Zeitschriften stöbere ich am liebesten im Internet (diverse Blogs, Artikel etc.). Gestern war aber gerade kein Buch zur Hand und meine Lieblingszeitung (Brand eins) hatte ich auch schon wieder durch. Jetzt könnte ich ja einfach den Computer einschalten und da lesen. Da geht das Problem aber los. Weiß nicht ob´s Anderen auch so geht. Brauch auch mal ein bißchen Abstand von dem Ding und kann nicht immer davor hängen. Lesen vor dem Computer ist irgendwie nicht das Gleiche wie ein gutes Buch. Ich genieße es auch mal fernab von dem Ding auf der Couch oder im Bett gemütlich was zu lesen.
Es müsste in der Zukunft eine Möglichkeit geben, die interessanten Inhalte aus dem Netz mit Computer unabhänigen Medien zu verbinden. Das heißt ich markiere mir die Artikel oder Blogbeiträge die ich offline lesen möchte und kann sie mir dann später (per WLAN, USB Stick keine Ahnung…) auf dieses Medium übertragen. Wie soll das Medium aussehen… Müsste halt irgendwas sein was dem Buch sehr ähnlich ist. Zum Blättern usw.
Wer Harry Potter kennt (jaja, ich weiß), kennt auch die Zeitungen wo sich die Bilder wie Videos bewegt haben. Das klingt schon sehr utopisch aber wenn die Technik reif ist dann wird es das geben. Der Mensch ist einfach nicht dafür gemacht, ständig und zu jeder Zeit zum lesen vor dem Rechner zu hocken. Eine Verbindung des guten und aktuellen Lesestoffs aus dem Internet gepaart mit deutscher Gemütlichkeit. Das wär doch was.
2 Antworten bis jetzt ↓
1 think // Jan 28, 2007 at 12:54
*schmunzelt*
Was du Dir da “wünscht� gibt es schon:
Computer (Text markieren) + Dokumentenprogramm (z. B. Word) + Laserdrucker = Ausdruck.
Computer ausschalten. Ausdruck in die Hand nehmen und auf Sofa legen. Blättern.
Ausdrucke kann man mit Duplexdruckern, zweiseitig machen und sogar in Buchordnung.
grüße
think
2 Marko // Jan 28, 2007 at 12:54
Hallo Think,
die Druckervariante wird in 10-20 Jahren die Oldschool Variante sein. In meinen Kopf schwirte bei diesem Artikel Hightech…die digitale Zukunft.
Beste Grüße
Marko
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