Thinkomat - Die Ideenentwicklungsmaschine

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Die neue Generation von Unternehmen?

January 27th, 2007 · 3 Kommentare

“Die Macht der User” heißt es in Zeiten von Web 2.0. Meinungen werden geäußert, Empfehlungen abgegeben und Entscheidungen getroffen. Alles vom User selbst. Viele Unternehmen berichten schon in einem Blog, clevere veranstalten Wettbewerbe und binden den Kunden in relevante Entscheidungen (z.B. Xing/web Layout, Spreadshirt/Logo) mit ein und einzelne schaffen gesichert mit Rahmenbedingungen neue Spielplätze und lassen den Usern völlig freien Lauf. (z.B. crowdspirit, kancept oder auch spreadshirt wie hier gelesen mit seinem neuen social network).

Sehr ausführlich kann man sich zu diesem interessanten und so genannten “costumer-made” Trend auf trendwatching.com berieseln lassen.

Das ist schon mal alles prima. Ich habe mir mal Gedanken gemacht wie Unternehmen von heute dieses Potenzial in ihrem Geschäftsmodell nutzen sollten und dabei diese wunderschöne Grafik erstellt.

'user-generated-company_jpg' von caipi

Wie ersichtlich strukturiere ich grob in Management, Community und Sale. Fangen wir von oben an.

Management:

Es braucht:

1. Community taugliches Produkt oder die Idee wie diese für das Produkt zu begeistern ist

2. Gründer die auch quer denken können und ein hoch motiviertes Team

3. Infrastruktur (Technik, Verwaltung, Regeln etc.)

4. Einen Blog und den Blick in die Zukunft

Das Management schafft quasi die Rahmenbedingen um anschließend den Produktentwicklungsprozess an die Community abzugeben.

Community:

Die Community ist alles. Ohne User geht nichts. Da stellt sich die Frage:

Wy are costumers interested in co-creating?

Status: people love to be seen, love to show off their creative skills and thinking.

Bespoke lifestyle: something consumers have been personally involved in should guarantee goods, services and experiences that are tailored to their needs.

Cold hard cash: getting a well deserved reward or even a profit cut for helping a company develop The Next Big Thing is irresistible.

Employment: in an almost ironic twist, CUSTOMER-MADE is turning out to be a great vehicle for finding employment, as it helps companies recruit their next in-house designer, guerrilla advertising agency or brilliant strategist.

Fun and involvement: there’s pleasure and satisfaction to be derived from making and creating, especially if co-creating with brands one loves, likes or at least feels empathy for?

Inwieweit das Management Entscheidungen dem User überlassen möchte liegt im eigenen ermessen.

Der Idealfall sollte meiner Meinung nach ein “full integrated costumer-made� sein:

  1. Ideen
  2. Produktentwicklung
  3. Feedback
  4. Votings
  5. Decision

Sale:

Hier können die Community und das Management die Früchte ihrer Arbeit ernten. Es geht um den Weg des fertigen Produktes zum Kunden. Dieses wird vom Management geregelt. Natürlich wird auch hier die Community für Feedback mit eingebunden. Aber keine Angst. Das wird sich auch nicht verhindern lassen.

Tags: Trends |

3 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Dirk // Feb 17, 2007 at 09:22

    “User an die Macht!” - das haben wir uns auch gedacht und eine Möglichkeit gesucht und gefunden, wie unsere Mitglieder die ToDo Listen der Portal Entwickler maßgeblich mitbestimmen können.
    Die Umsetzung dessen findet man hier: http://www.latengo.de/index.php?module=info&action=todo
    User tragen Feature-Requests ein und die Community bestimmt über deren Umsetzung.

  • 2 Ich weiß was, was du nicht weißt. Dell und Yahoo setzen auf die Meinung des Users. | Thinkomat - Die Ideenentwicklungsmaschine // Mar 4, 2007 at 20:43

    [...] In einem früheren Artikel habe ich ja schon ein mal meine Gedanken über das Unternehmen der Zukunft aufgeschrieben in dem die Meinung der User nicht nur interessant sein sollte, sondern Bestandteil des Geschäftsmodells sein sollte. Dirk Rudolf von Latengo hat letztens im Thinkomat Interview das Prinzip ihrer öffentlichen ToDo Liste erläutert. Eine Woche nach Start gab es 60 Vorschläge der User. Nun könnte man denken das nur die kleinen Startups in Sachen Innovation die Nase vorn haben. Weit gefehlt. Auch die Großen mischen mit. Mit dem Dellideastorm bringt Dell eine Platform an den Start auf der User nach dem Digg Prinzip neue Produkte und Features vorschlagen und voten können. Frei nach dem Moto “We are listening - we want to hear from you!” bietet auch Yahoo neuerdings mit dem Yahoo Suggestion Board die Möglichkeit seinen Senf dazu zu geben. Alles spanndende Entwicklungen.  [...]

  • 3 Customer Made: Die Welt der Selbermacher « come in and find out // Jul 3, 2007 at 01:16

    [...] Trendwatching besticht nicht nur durch die grafische Aufbereitung besticht, sondern auch durch interessante Analysen. Unter dem Titel “Customer Made” wird eine Entwicklung beschrieben, die derzeit rasant an Fahrt gewinnt: Der Kunde als Co-Worker. Es lohnt sich, dieses Special einmal genauer unter die Lupe zu nehmen, am Ende entsteht hier eine neue Generation von Unternehemen? Und als Antipode (und typische Form deutscher Neiddebatte) ein Artikel zum selben Thema aus der ZEIT, “Vom König zum Knecht“. Wer hat recht? [...]

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